Da die News zu den Materialkosten des Ipod Nano auf Interesse stieß, wollen wir heute den diesjährigen In-Stat-Report über die durchschnittlichen Fertigungs- kosten von Intel-Prozessoren ausgraben. Die alljährlich erscheinende Studie versucht, Intels interne Kostenstrukturen nachzubilden und dadurch Rückschlüsse auf die Fertigungskosten der Chips zu ziehen.
Laut den bei In-Stat angestellten Fachleuten konnte Intel durch Investitionen und Forschung im Bereich der Fertigung seit 2003 die durchschnittlichen Herstellungskosten eines x86-Prozessors bei etwa 40 US-Dollar halten. Selbstverständlich sind die Preise pro CPU unterschiedlich, und ein Pentium M (Dothan) ist natürlich billiger herzustellen als ein Dual-Core- Pentium-D (Smithfield) mit zwei Kernen. Die genauen Details hierzu finden sich aber nur in der rund 44 Seiten starken Studie, die für 3000 US-Dollar bei In-Stat online erworben werden kann.
Laut In-Stat konnten durch den Wechsel auf das 90nm-Verfahren und den Umbau einiger Fabs auf 300-mm-Wafer alleine im Jahr 2004 Herstellungskosten in Höhe von etwa einer Milliarde US-Dollar eingespart werden. Dadurch konnten auch die überaus hohen Investitionen (4 bis 6 Milliarden US-Dollar jährlich) teilweise ausgeglichen werden.
Quelle: Eigene
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